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Stadtverband
Allendorf/Lumda
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Allendorf/Lumda
 
Frühling in Allendorf
Frühling in Allendorf
Thomas Stein, Christian Lemmer, Dennis Pucher, Ulrich Krieb und Dr. Ulrich Lenz beim politischen Aschermittwoch im Bürgerhaus Allendorf/Lumda.
Thomas Stein, Christian Lemmer, Dennis Pucher, Ulrich Krieb und Dr. Ulrich Lenz beim politischen Aschermittwoch im Bürgerhaus Allendorf/Lumda.
11.03.2011 - Gemeinde/ Stadt
Ist Allendorf zu retten? - Dr. Ulrich Lenz gibt Anworten
Politischer Aschermittwoch der Lumdatalverbände in Allendorf/Lumda mit den Spitzenkandidaten Dr. Ulrich Lenz und Ulrich Krieb - Dennis Pucher zu Gast bei den Christdemokraten

Über ein volles Haus konnte sich Thomas Stein, Vorsitzender der CDU Allendorf am Aschermittwoch im Bürgerhaus in Allendorf freuen. Aus dem gesamten Lumdatal waren Parteifreunde gekommen, um dem Spitzenkandidaten für die Kreistagswahl und dem Bürgermeisterkandidaten der CDU Allendorf, Ulrich Krieb den Rücken zu stärken.
"Ist Allendorf noch zu retten?" Diese Frage beantwortete Thomas Stein eingangs mit einem klaren Ja, "denn wir haben ja unseren Bürgermeisterkandidaten Ulrich Krieb", so Stein weiter.
Dr. Ulrich Lenz machte am Beispiel der Stadt Linden deutlich welche Möglichkeiten eine Kommune hat, um effizient und ohne, dass es der Bürger merkt, Kosten in der Verwaltung einzusparen. Beispiele nannte er dazu im Bereich der Friedhöfe, der Stadtkasse und des Bauhofes sowie der Bauverwaltung. Durch Einbindung von privaten Dienstleistern kann an vielen Stellen effektiver gearbeitet werden und es lassen sich nachhaltig Kosten einsparen. Dies führt in Linden dazu, dass auf die Erhebung einer Grundsteuer A verzichtet werden kann und die Gebühren für Wasser und Abwasser gesenkt werden konnten bzw. können. Wichtig ist, dass Verwaltungen Mentalitätsprobleme und Eifersüchteleien ablegen und sich zusammenfinden. Das gleiche gilt für die Fraktionen in den Kommunalparlamenten, sagte Dr. Lenz abschließend.

„Allendorf steht vor schweren Zeiten . . .“
Richtig: „Allendorf hat in schweren Zeiten die Weichen richtig gestellt!“


Mit diesen Worten eröffnete Ulrich Krieb seine Ausführungen. Die angestoßene Diskussion mutet an wie das Warten auf einen Messias, der uns aus einem Tal der Tränen führen wird. Man fragt sich: „Was haben wir, die in den letzten Jahren in der Verantwortung stehenden Mandatsträger, getan?“
Scheinbar nichts, außer Schulden angehäuft. Nach Meinung dieser politischen Beobachter müssen wir – die politisch Verantwortlichen – ein Chaos geschaffen und hinterlassen haben, das nur von einem unabhängigen, parteilosen, kompetenten und bürgernahen Bürgermeister gelöst werden kann.
Dieser Darstellung will ich heftig widersprechen und uns einmal an die Erfolge, einer Parlamentsmehrheit von CDU und FW erinnern. Die Initiatoren dieses Slogans sagen natürlich nicht welche Arbeit im Parlament von den Fraktionen geleistet wird, um die vom Bürgermeister gesteckten Zielsetzungen und Vorgaben auch zu erreichen.
Die Fraktionen von CDU und FW, unter Verantwortung ihrer jeweiligen Vorsitzenden waren es, die als jeweilige Ausschussvorsitzende die Vorlagen in Bauausschuss und HFA, in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung ausgearbeitet, die Diskussion in der Öffentlichkeit geführt und die Dinge in Allendorf, in Climbach, Nordeck und Winnen zu Ende gebracht haben. Ich will uns die wichtigsten einmal in Erinnerung rufen und ich bitte euch/ Sie, dies auch nach außen zu tragen.

• energetische Erneuerung des Rathauses, der Bürgerhäuser in Allendorf und Nordeck (Fensteraustausch und Dachsanierung, Außenanlagen, Erneuerung sanitärer Anlagen)
• interkommunale Zusammenarbeit angestoßen und umgesetzt (Waldarbeiter, Anschaffung von Geräten für den Bauhof, gemeinsame Führung der Kläranlagen)
• Einstieg in die Betreuung an Demenz leidender Menschen in Verbindung mit dem VHKA (zusätzliche Förderung durch Kreis bei Eigenanteil der Stadt von 2500 Euro)
• Ertüchtigung der Kläranlage in Allendorf, dadurch ist die städtebauliche Entwicklung ermöglicht
• Ansiedlung junger Familien gelungen. Allendorf ist nicht verloren, sondern attraktiv, manche Zeitgenossen haben dies wohl nicht verstanden.
• Finanzierung der Kläranlage durch Beitragslösung
• – Gebührenstabilität erreicht, ab 2012 kostendeckender Gebührenhaushalt
• – Solidarleistung von 98 % der Bürgerinnen und Bürger
• – Beitrag zum Umweltschutz
• – „Auf der Hege“ ohne Kläranlagenertüchtigung nicht gnehmigungsfähig
• – dadurch Sicherung von Arbeitsplätzen und Steigerung der Attraktivität der Stadt durch weiteren Zuzug
• Nachfolgelösung für alten EDEKA-Markt Londorfer Straße geschaffen – Verbesserung der Nahversorgung für die Bürgerinnen und Bürger
• Mithilfe der Konjunkturprogramme räumliche Situation von Feuerwehr, TSV 07 und VHKA verbessert (Bürgerhaus Allendorf)
• Beispielhafte Entwicklung der Baugebiete (neues Allendorfer Modell wird sogar in Lich praktiziert!) „Am Weinberg“, „Ahornweg“ sprechen für sich. Mit der Planung „Auf der Hege“ wird ein Konzept 50+ umgesetzt  und neue Wohnformen für Jung und Alt geschaffen
• Diese aktive Politik sichert den Standort unserer Kindergärten und Schulen
• 48 Grundschüler 2010 in Allendorf eingeschult (3 Klassen)
• Demografischer Entwicklung mit innovativer Baulandpolitik entgegengewirkt – Bevölkerung bleibt stabil
• Dorferneuerung in Climbach
• Neuer Jugendraum in Climbach
• Wiederherstellung Forstgarten
• Winnen: neue Ortsdurchfahrt entstanden (Aufwertung des Ortsbildes)
• Ringleitung zur Verbesserung der Wasserversorgung in Planung
• Beitritt zur Breitband Gießen GmbH. Damit können wir in einer starken Partnerschaft unter Einschluss des Kreises und der Kommunen als Verhandlungspartner gegenüber den Dienstleistern Telekom und anderen Anbietern im sogenannten „nicht rentierlichen Bereich“ auftreten.
 

Meine Damen, meine Herren, liebe Parteifreunde, dies sind alles Leistungen, die in der Stadt Allendorf (Lumda) von einem Parlament und einem Magistrat mit einer Mehrheit aus CDU und FW umgesetzt worden sind.

Darauf sollten und können wir stolz sein!

Diesen Erfolg will ich mir, will ich uns nicht durch eine Diskussion über einen angeblich erfahrenen und unabhängigen Bürgermeisterkandidaten zerreden lassen, den wir angeblich brauchen.
Wir haben bewiesen, dass wir die Kraft zur Gestaltung und Verantwortung für Allendorf, Climbach, Nordeck und Winnen haben. Dafür will ich mich auch weiterhin einsetzen und werbe um eure/Ihre Unterstützung.